Das Schneeschaf

Fürstlich … Montag, 5 Oktober 2009

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — schneeschaf @ 5:23

Wir gönnen uns im Augenblick wahrlich nicht viele freie Nachmittage. Unser Haus soll schließlich endlich bezugsfertig werden, erst recht, bevor es richtig garstig wird draußen. Einen Sonntagsausflug haben wir uns aber doch genehmigt und der führte uns quasi nur “um die Ecke”. Wir haben den Herrn Landgrafen von Hessen besucht, zwar nicht persönlich, aber immerhin sein Schloss. Das ist netterweise hier in Langen und einmal im Jahr findet dort das “Fürstliche Gartenfest” statt und der Name ist Programm, kann ich euch sagen. Zum einen mag ich “Schloss Wolfsgarten” sehr. Es ist ein schönes Schloss, nicht protzig und ein wenig verwunschen, zum anderen war das Wetter wahrlich fürstlich und es gab viele Stände zu bestaunen. Meist blieb es tatsächlich beim Bestaunen, denn wer hat schon spontan über 300 Euro für ein paar garantiert wasserdichte, original irische Lederstiefel übrig?

 

Trotzdem ein wirklich lohnender Ausflug und immerhin haben wir die Rambler Rose erstanden, die ich schon lange zum Bewachsen für unseren alten Birnbaum gesucht hatte. Jetzt wartet “Pauls Himalayan Musk” noch auf’s Einpflanzen, wie immer kamen wir wegen unseres Häuschens noch nicht dazu. Ben war natürlich auch dabei, der hat allerdings die ganze Show fürstlich verschlafen.

 

 

Fürstliches Gartenfest 2009 (3)

Herbstliche Dekorationen überall im Schlossgarten

 

Fürstliches Gartenfest 2009 (12)

Das Hauptgebäude und wie man sieht ist der Hausherr auch daheim.

 

Fürstliches Gartenfest 2009 (14)

Wenn wir nicht gerade gebaut hätten: da wäre ich auch eingezogen.

 

Und hier noch etwas für die Dekofans unter uns: Ein ungewöhnliches Arrangement, oder? Aber irgendwie gerade deshalb reizvoll. Auf jeden Fall hat es in dem ganzen Gewimmel meine Aufmerksamkeit erregt.

 

Fürstliches Gartenfest 2009 (22)

Besonders fürstliche Kartoffeln

 

Eilig Sonntag, 9 August 2009

Gespeichert unter: was sonst noch so ... — schneeschaf @ 11:09

hat er es gehabt unser Kleiner! Ein wenig zu früh und mit großem Brimborium aber trotzdem putzmunter ist er da, unser Sohn. Und eigentlich der allerschönste Grund, den man sich vorstellen kann, warum es wenig gebloggtes und im Moment keine Schneeschaf-Updates gibt.

 

20090725, Ben

Ben Liam *12.07.2009

 

Das Schneeschaf ist also in Babypause. Vermutlich werde ich den Shop für eine Weile schließen, damit es nicht zu viele frustrierte Kunden gibt, die sich wundern, warum es keine neuen Garne gibt. Aber keine Angst: Sobald unser Haus fertig ist und das kleine Menschlein mir wieder mehr Luft lässt, gibt es auch neue Garne und alle, die sich für den Newsletter registriert haben, bekommen auch prompt eine Info, wann es wieder los geht. Manchmal muss man eben einfach Prioritäten setzen und unser kleiner Lieblingsmensch ist im Augenblick ganz klar Priorität Nummer eins. Das bedeutet zwar nicht, dass ich zur Supermutterglucke mutiere … zumindest gibt es noch keine Anzeichen dafür … aber das “Business” kommt ganz klar hinten dran.

 

Ich habe allerdings die sachte Hoffnung, dass ich vielleicht ein wenig mehr vom Hausbau bzw. vom Einrichten und allen kreativen Tätigkeiten rundum berichten kann. Schließlich wird da jetzt auch so einiges gewerkelt und es geht langsam immer mehr in die Feinheiten. Konkret: Ich freu’ mich schon auf’s Kissen nähen. ;o)

 

Noch mehr “kleine klamotten” Dienstag, 16 Juni 2009

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — schneeschaf @ 1:59

Ich hatte es ja schon gesagt: Babyklamotten haben etwas äußerst befriedigendes an sich, vor allem wenn man rund herum eigentlich wenig Zeit zum Stricken hat. Darum jetzt auch noch zwei Fotos von fertigen Stücken. Zuerst ein “Lieblingsteil” von Debbie Bliss, dass ich auch schon für das Baby einer Freundin gestrickt habe. Es ist das “Ribbed Jacket” aus dem Buch “Special Knits”. Es ist dort auch das Titelmodell, allerdings in rosa für Mädels. ;o) Ich habe die Jacke noch um eine gehäkelte Schlaufe und einen Knopf ergänzt, damit man sie schließen kann, die Größe ist für 0-3 Monate.

 

Ribbed Baby Jacket (2)

 

Eine Nummer größer (3-6 Monate) ist der “Hooded Sweater” aus dem gleichen Buch.

 

Kapuzenpulli (2)

 

Beide Sachen sind aus “Organico” aus der Linea Pura-Serie von Lana Grossa. Ich mag dieses Garn und übrigens alle Garne aus dieser Serie sehr gerne. Sie fassen sich ungeheuer angenehm an, vor allem “Flora” aus dem ich gerade noch eine Decke stricke. Die wird allerdings noch ein ganzes Weilchen brauchen. Ich hoffe allerdings schwer, dass ich schneller bin, als der Kleine. ;o)

 

Aus dem Rest des hellen Garnes habe ich dann noch eine ganz schlichte Mütze gestrickt, die ich sehr cool finde. Die liegt allerdings gerade noch im Wasser. Vermutlich ist es gar keine so schrecklich schlaue Idee ein solches Baumwollgarn für eine Mütze zu benutzen, noch dazu, wenn keine Bänder zum binden dran sind. Sie ist einfach nicht sonderlich elastisch und wird vermutlich mehr unten liegen als auf dem Kopf sein, aber schauen wir mal; aussehen tut sie jedenfalls prima. ;o)

 

Update Samstag, 6 Juni 2009

Gespeichert unter: Gestrickt, Haus & Hof, was sonst noch so ... — schneeschaf @ 5:54

Zunächst einmal ganz vielen lieben Dank für die Kommentare und Glückwünsche! Im Hause Schneeschaf geht es allen gut, nur haben wir im Augenblick nicht alle so ruhige und friedliche Zeiten wie Merlin.

 

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Der Hausbau hält uns ganz schön auf Trab und langsam wird es mit dem Babybauch wirklich richtig anstrengend, aber glücklicherweise verläuft die Schwangerschaft bisher völlig komplikationslos (und da sage noch mal einer was von wegen “Risikoschwangerschaft” weil über 35). Von außen schaut unser neues Zuhause auch schon ziemlich fertig aus, sieht man von dem hässlichen Schotter davor einmal ab. Wir haben unser Bestes getan und wenigstens ein paar Kübelpflanzen davor gestellt, jetzt wirkt es nicht mehr ganz so wüst.

 

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Innen allerdings haben wir schon noch eine Menge zu tun und ich bin manchmal ganz schön gefrustet, wenn ich nicht (mehr) so kann, wie ich eigentlich gerne möchte. Das ist ziemlich ungewohnt für mich, weil ich mir “handwerklicher” Hinsicht in der Regel eine Menge zutraue und meistens klappt das auch ganz gut. Im Moment ist aber “Ausnahmesituation” und das muss ich mir dann manchmal ins Gedächtnis rufen. – Jetzt haben wir beide aber erst einmal Urlaub und können sicher in den nächsten beiden Wochen noch viel schaffen und ich, ja ich gehe dann quasi nahtlos in den Mutterschutz über. Ein komisches Gefühl ist das. Zu wissen, dass man erst einmal ein Jahr nicht mehr arbeiten geht, die gewohnte Routine so völlig verlässt. Ich bin sicherlich der letzte Mensch, der Angst hat vor Langeweile aber ich bin gleichzeitig schon jemand, der sich in einem gewohnten Tagesablauf ziemlich wohl fühlt und der ist dann wohl erst mal flöten.

 

Ganz langsam hat mich auch das Stricken wieder. Während zu beginn der Schwangerschaft so gar nichts ging, habe ich mittlerweile wieder Spaß daran und das hat natürlich auch etwas mit dem zukünftigen neuen Familienmitglied zu tun. Babysachen stricken ist einfach etwas Feines! Und das meine ich jetzt gar nicht mal rührseelig und nostalgisch, sondern durchaus auch praktisch. Die Projekte sind schließlich durchaus überschaubar und bieten die fabelhafte Gelegenheit kleiner aber feiner Wolleinkäufe, die dann aufgrund der kleinen Mengen, die benötigt werden trotzdem erfreulich günstig ausfallen.

 

Bevor ich allerdings zu meinen augenblicklichen absoluten Lieblingsprojekten aus den neuen Garnen der “Linea Pura”-Serie von Lana Grossa komme, hier erst mal der Klassiker; quasi das “Pflichtprojekt” aller Babybestrickenden – Frau Zimmermanns “Baby Surprise Jacket”. Das Garn ist ein Zauberball von Schoppel, die Farbe “Frische Fische”, wenn ich mich nicht irre.

 

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Ich bin immer wieder baff über diese Konstruktion und erstaunt über den genialen Kopf, der sich so etwas ausgedacht hat. Allerdings muss ich auch zugeben, dass mir der Stil schon ein wenig zu “retro” ist, auch wenn das im Augenblick ja ziemlich angesagt scheint. Mehr von den anderen Projekten in den nächsten Tagen. – Ich habe wirklich einen guten Vorsatz! ;)

 

Ich habe eine gute Ausrede! – Ehrlich! Freitag, 20 März 2009

Gespeichert unter: Färberei, was sonst noch so ... — schneeschaf @ 10:18

Okay, jetzt ist es an der Zeit mit der Sprache herauszurücken, glaube ich. Sonst denkt tatsächlich noch jemand, ich wäre ins Kloster gegangen und hätte allen weltlichen Freuden entsagt. Also nun: Wie ihr ja schon wisst, wird bei Schneeschafs gebaut und zwar in der heißen Phase. Vor ein paar Tagen sah unser zukünftiges Häuschen noch ungefähr so aus.

Schneeschaf-Haus

Schneeschaf-Haus

Mittlerweile hat es auch schon schöne rote Ziegel, Stromleitungen sind da, Heizung zum Teil installiert. Es geht jeden Tag ein Stück voran. Und wäre das nicht schon alleine Aufregung genug, gibt es noch einen Grund, warum ich zur Zeit nicht so wirklich zum Färben komme, bzw. warum es einfach nicht so gut geht. In diesem Sommer gibt es Nachwuchs bei den Schneeschafs. Was „vernünftige“ Menschen schön auf ein paar Jahre verteilen, scheint bei uns gerade im Zeitraffertempo abzulaufen und manches davon haut einen ganz schön aus den Socken. Davon abgesehen kann man sich sicher vorstellen, dass der Geruch von heißem Essigwasser und nasser Wolle in der Frühschwangerschaft ……. reden wir nicht davon.

Ich hab’ also keinesfalls alles an den Nagel gehängt, schließlich hat unser neues Haus ja auch eine extra Werkstatt für mich bekommen. Ich bin nur für eine Weile …. außer Gefecht, wenn man das so nennen kann. Also keine Sorge! Bisher alles prima! Bloß alles ein wenig viel auf einmal. Und falls jetzt noch jemand einen brauchbaren Tipp für mich hat, wie ich in einigen Wochen Wände streiche, ohne mit dem dicken Bauch Abdrücke darauf zu hinterlassen, freu’ ich mich natürlich. Und jetzt sagt bitte nicht, das wäre doch sicher ein prima Gestaltungsmittel – Bauchwischtechnik quasi. Ne ne ne!

 

Schneeschaf färbt! Sonntag, 18 Januar 2009

Gespeichert unter: Färberei, Schneeschaf-Shop — schneeschaf @ 1:50

Bevor jetzt irgendwelche Spekulationen ins Kraut schießen … also z. B.:

  • Das Schneeschaf ist ausgewandert und gibt jetzt Surfunterricht auf den Bahamas.
  • Es hat eine Wollallergie entwickelt und bekommt schon beim Gedanken an Merino grüne Pusteln im Gesicht.
  • Es ist über Nacht farbenblind geworden.
  • Es hat schlichtweg die Nase voll und will nur noch faulenzen.
  • Es schreibt an einem Schicksalsroman, der selbstverständlich in Cornwall spielt und bei dem sich am Ende natürlich alle kriegen.
  • Es hat sich für die nächste Staffel von DSDS oder „Das Supertalent“ qualifiziert und nimmt jetzt Gesangsunterricht.
  • Es hat über Weihnachten so viele Plätzchen gefressen, dass es jetzt unbeweglich auf dem Sofa liegt.

Mir würde da noch einiges einfallen und nix davon stimmt.

Zumindest kann ich schon mal sagen, dass es in Sachen Hausbau gerade ziemlich rund geht und von daher gibt es eine Menge zu tun und zu organisieren. In den nächsten Wochen wird der Abriss der alten Gebäude erfolgen, die Bodenplatte wird gegossen und irgendwann dann kommt das Häuserl. Danach wird wohl ohnehin erst mal eine kleine bis etwas größere Färbepause angesagt sein, weil die Farblust zunächst einmal an den Wänden des neuen Heims ausgetobt sein will. Sollte ich bis dahin einen Lotto-Jackpot geknackt haben und ich muss nicht mehr arbeiten gehen, sage ich natürlich Bescheid.

Außerdem gibt es da noch das eine oder andere kleine Handicap, dass mir die Färberei (und einiges andere)  im Augenblick enorm erschwert aber das ist eine andere Geschichte und die soll ein andermal erzählt werden. (Geklaut bei Michael Ende.)

Heute jedenfalls konnte ich mich endlich mal wieder über Garn und Farben her machen und am nächsten Wochenende sind dann hoffentlich wieder viele neue frische, schöne, inspirierende Frühlingsfarben im Shop.

Jetzt geht es mir besser!

 

Weihnachtswerkstatt – Fortsetzung Freitag, 12 Dezember 2008

Gespeichert unter: Haus & Hof — schneeschaf @ 4:00

In den letzten Tagen haben sich die Ereignisse förmlich überschlagen. Entweder liest jemand auf dem Bauamt heimlich meinen Blog und meine Bastelanleitung war hilfreich oder irgendein arbeitsloser Wichtel hatte erbarmen und ist helfend eingeschritten. Jedenfalls: Die Baugenehmigung ist endlich da! Herzlichen Dank an alle für’s Daumendrücken und für die guten Wünsche. Jetzt wird es langsam so richtig spannend. Ich kann es noch gar nicht glauben, dass wir in 2009 endlich ein eigenes Häuslein haben werde und ich eine eigene Werkstatt.

Ich hoffe wirklich schwer, dass die Schneeschaf-Fans mir treu bleiben werden, auch wenn ich vielleicht nicht so oft oder über einen gewissen Zeitraum vielleicht gar nicht färben kann. Ehrlich gesagt, ist mir immer noch nicht klar, wie wir das alles organisiert bekommen sollen. Aber vermutlich wird es genau wie bisher sein: Immer schön eines nach dem anderen und nicht gleich versuchen den Berg an einem Tag zu überschauen, geschweige denn zu besteigen. – Ich bin ja Mrs. Ungeduld in Person, aber solche Dinge lehren einem Langmut.

Mit meinen Weihnachtsgeschenken bin ich – fürchte ich – eklatant im Rückstand, versuche aber auf der langen Geraden noch aufzuholen. Außerdem werde ich dieses Wochenende versuchen, wenigstens eine Plätzchensorte auf die Reihe zu bekommen. Für ein recht „häusliches“ Wesen wie mich sind das eigentlich unhaltbare Zustände aber auch hier lerne ich gerade Gelassenheit. Was hat mein Chef mir heute gesagt: „Man muss sich immer vorstellen, was einem schlimmstenfalls passieren kann.“ – Ich muss überall Plätzchen schnorren und einen Haufen Lebkuchen essen. Damit kann ich leben.

 

Weihnachtswerkstatt Montag, 24 November 2008

Gespeichert unter: was sonst noch so ... — schneeschaf @ 2:50

Diese Zeit des Jahres ist auch im Hause Schneeschaf die produktivste und gleichzeitig diejenige, bei der man am wenigsten Fotos im Blog posten kann, weil die potentiellen Mitleser gleichzeitig die potentiellen Geschenkerezipienten sein könnten. Das ist fies, weil man zum einen die fertigen Dinge gerne zeigen würde, sozusagen schon mal als kleine Vorabbelohnung für einen selbst und für die Blogleser ist es etwas frustig, weil’s eben nix zum anschauen gibt. Und hinterher…. ja hinterher kommt dann wieder alles auf einmal.

Ich vermute mal: Das Christkind hat kein Blog (falls doch, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren) und hat von daher dieses Problem nicht. Des weiteren gibt es noch einige fundamentale Unterschiede, zwischen der himmlischen und der schneeschafschen Weihnachtswerkstatt, die sich zum Beispiel im völligen Fehlen helfender Wichtel bemerkbar machen. Nein halt! Stimmt nicht ganz! Ich habe einen kleinen grauen Wichtel mit vier Pfoten einer extrem neugierigen Katzennase und der Angewohnheit sich immer genau auf die Sachen zu legen, mit denen man gerade arbeitet – oder wahlweise auf’s Bügelbrett, den Schwanz gefährlich nahe am heißen Bügeleisen. Der „hilft“ mir natürlich enorm! Außerdem habe ich keine Flügel, aber das könnte ich noch verschmerzen. Des weiteren fehlt mir gänzlich der Support durch die seelisch und moralisch aufbauende Wirkung des Plätzchen-Testessens, was ich wirklich sehr bedauere. Ich will mich ja nicht beklagen, aber die Wichtelangelegenheit wäre schon eine feine, zumindest wenn es um die anschließende Chaosbeseitigung geht.

In solchen Momenten weiß ich dann auch wieder, warum ich mir das Generve mit Bauämtern, Baulasten, Notarkosten und allerlei weiteren unliebsamen Dingen eigentlich antue: Endlich ein Studio. Ein Raum in dem man arbeiten kann und nicht ewig alles hin- und wieder wegräumen muss und damit schon endlos Zeit verliert. Ein Raum in dem man die Nähmaschine auf dem Tisch stehen lassen kann, ohne dass dies die Nahrungsaufnahme aller Haushaltsmitglieder verhindert. Und die Möglichkeit einen Docken Stickgarn hervorzuholen, ohne dass man sich den Rücken verrenkt, das Knie anstößt oder von übereinander gestapelten Utensilien halb erschlagen wird. Seelige Zustände! Und ganz ehrlich, je länger ich darüber nachdenke: Da verzichte ich sogar gerne auf die Wichtel (über die Plätzchen müssen wir noch mal reden). Und ich verspreche, dass der Merlin ein gemütliches Plätzchen bekommt, von wo aus er alle Arbeiten angemessen überwachen kann.

Und so habe ich in diesem Jahr eigentlich nur einen Weihnachtswunsch: Einen genehmigten Bauantrag. Und falls das hier jetzt jemand der (wirklich sehr netten!) Beamten des hiesigen Bauamtes lesen sollte: Seid so gut, und geht doch auch noch mal in eure Weihnachtswerkstatt – und ich hätt’ auch eine ganz einfach Bastelanleitung für Euch. Genehmigung erteilen, in den Umschlag stecken und zum Schneeschaf schicken. – Da braucht man nicht mal einen Wichtel dafür. ;o)

 

Bürogehirn und Privatgehirn Mittwoch, 5 November 2008

Gespeichert unter: was sonst noch so ... — schneeschaf @ 4:37

Gestern auf der Arbeit: Ich sitze an meinem Schreibtisch und texte ein Mailing. Es richtet sich an Buchhändler und ist im Grunde eine Erinnerung sich mit einem unserer Produkte rechzeitig vor Beginn des Weihnachtsrummels einzudecken. Tenor also: „Es ist bald Weihnachten, also rechzeitig bestellen, sonst wird es wieder hektisch am Ende.“ – Nur ein wenig schöner formuliert natürlich. Mein Bürogehirn ist zufrieden, mein Privatgehirn pennt. So gehe ich also fröhlich in den Feierabend.

Einige Zeit später: Ich sitze in meiner Küche, mein Bürogehirn ist langsam dabei endlich abzuschalten, mein Privatgehirn räkelt sich langsam wach und plötzlich trifft mich der Schlag: MIST VERFLIXT! In nicht mal ganz 7 Wochen ist Weihnachten!!! Das war doch dieses Fest! Das mit dem Jesuskind und den Tannenbäumen und den Geschenken! WAHHHHH! Höchste Zeit Listen zu machen (ich liebe Listen!!!) und mit der Produktion von Geschenken, Plätzchen und netten kleinen Überraschungen für die Nachbarn zu beginnen! Diese Erkenntnis traf mich mal wieder völlig unvorbereitet und das wo ich doch jetzt mit einem Produktionsplaner verheiratet bin. Schande über mich! Die gute Nachricht ist: Ich habe schon eine ganze Menge richtig schöner Ideen. Die Schlechte: Ich müsste in meiner Firma eigentlich Bescheid sagen, dass ich bis Ende des Jahres nicht mehr kommen kann und jemand anders bitteschön eloquente, animierende Formulierungen für unsere Kundenansprache finden muss. UND der Schneeschaf-Shop würde keinen Nachschub bekommen und das geht wohl gerade vor Weihnachten mal gar nicht.

Es geht mir also ganz genauso wie all’ den anderen Menschen da draußen: Weihnachten kommt immer so plötzlich und am Ende muss man irgendwie zusehen, wie man alles unter einen Hut bekommt.

 

Hochzeit und Flittertage Dienstag, 4 November 2008

Gespeichert unter: was sonst noch so ... — schneeschaf @ 10:59

2008-10-205

Heiraten ist schön aber auch anstrengend. Also haben wir uns noch ein paar Tage Auszeit in Irland gegönnt. Wir sind also nach Kerry geflogen und von dort auf die Halbinsel Dingle. Dort kennen wir seit 2004 ein sehr schönes B&B, das etwas außerhalb von Dingle liegt und einen wunderbaren Blick über die Dingle-Bay bietet.

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Die Iren sind neben dem Guinnestrinken ebenfalls äußerst rührig in Sachen Halloween. Ich war allerdings doch recht erstaunt, wie weit die Begeisterung für dieses Fest reicht. Auf jeden Fall bis in die Obst und Gemüsetheken der Supermärkte.

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Ein Regenbogenbild darf natürlich nicht fehlen.

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Schafe – echte und …. nicht ganz so echte ….

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… Praktisch eigentlich …. die Wolle gleich am Schaf zu färben. Wäre interessant zu sehen, wie die mustert. ;o)

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Eine echte Webstube: die von Lisbeth Mulcahy.

Und man mag es kaum glauben! … Sogar ein Laden in dem es echtes Strickgarn zu kaufen gab und das in Irland! (Das ist kein Witz. Traurig aber wahr, man findet in Irland leider nicht besonders viel Wollgeschäfte, immer nur solche mit fertigen Artikeln.)

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Also alles in allem…. viel besser als Flitterwochen auf Bali. ;o)