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Archive for the ‘Haus & Hof’ Category

Update

Zunächst einmal ganz vielen lieben Dank für die Kommentare und Glückwünsche! Im Hause Schneeschaf geht es allen gut, nur haben wir im Augenblick nicht alle so ruhige und friedliche Zeiten wie Merlin.

 

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Der Hausbau hält uns ganz schön auf Trab und langsam wird es mit dem Babybauch wirklich richtig anstrengend, aber glücklicherweise verläuft die Schwangerschaft bisher völlig komplikationslos (und da sage noch mal einer was von wegen “Risikoschwangerschaft” weil über 35). Von außen schaut unser neues Zuhause auch schon ziemlich fertig aus, sieht man von dem hässlichen Schotter davor einmal ab. Wir haben unser Bestes getan und wenigstens ein paar Kübelpflanzen davor gestellt, jetzt wirkt es nicht mehr ganz so wüst.

 

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Innen allerdings haben wir schon noch eine Menge zu tun und ich bin manchmal ganz schön gefrustet, wenn ich nicht (mehr) so kann, wie ich eigentlich gerne möchte. Das ist ziemlich ungewohnt für mich, weil ich mir “handwerklicher” Hinsicht in der Regel eine Menge zutraue und meistens klappt das auch ganz gut. Im Moment ist aber “Ausnahmesituation” und das muss ich mir dann manchmal ins Gedächtnis rufen. – Jetzt haben wir beide aber erst einmal Urlaub und können sicher in den nächsten beiden Wochen noch viel schaffen und ich, ja ich gehe dann quasi nahtlos in den Mutterschutz über. Ein komisches Gefühl ist das. Zu wissen, dass man erst einmal ein Jahr nicht mehr arbeiten geht, die gewohnte Routine so völlig verlässt. Ich bin sicherlich der letzte Mensch, der Angst hat vor Langeweile aber ich bin gleichzeitig schon jemand, der sich in einem gewohnten Tagesablauf ziemlich wohl fühlt und der ist dann wohl erst mal flöten.

 

Ganz langsam hat mich auch das Stricken wieder. Während zu beginn der Schwangerschaft so gar nichts ging, habe ich mittlerweile wieder Spaß daran und das hat natürlich auch etwas mit dem zukünftigen neuen Familienmitglied zu tun. Babysachen stricken ist einfach etwas Feines! Und das meine ich jetzt gar nicht mal rührseelig und nostalgisch, sondern durchaus auch praktisch. Die Projekte sind schließlich durchaus überschaubar und bieten die fabelhafte Gelegenheit kleiner aber feiner Wolleinkäufe, die dann aufgrund der kleinen Mengen, die benötigt werden trotzdem erfreulich günstig ausfallen.

 

Bevor ich allerdings zu meinen augenblicklichen absoluten Lieblingsprojekten aus den neuen Garnen der “Linea Pura”-Serie von Lana Grossa komme, hier erst mal der Klassiker; quasi das “Pflichtprojekt” aller Babybestrickenden – Frau Zimmermanns “Baby Surprise Jacket”. Das Garn ist ein Zauberball von Schoppel, die Farbe “Frische Fische”, wenn ich mich nicht irre.

 

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Ich bin immer wieder baff über diese Konstruktion und erstaunt über den genialen Kopf, der sich so etwas ausgedacht hat. Allerdings muss ich auch zugeben, dass mir der Stil schon ein wenig zu “retro” ist, auch wenn das im Augenblick ja ziemlich angesagt scheint. Mehr von den anderen Projekten in den nächsten Tagen. – Ich habe wirklich einen guten Vorsatz! 😉

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Weihnachtswerkstatt – Fortsetzung

In den letzten Tagen haben sich die Ereignisse förmlich überschlagen. Entweder liest jemand auf dem Bauamt heimlich meinen Blog und meine Bastelanleitung war hilfreich oder irgendein arbeitsloser Wichtel hatte erbarmen und ist helfend eingeschritten. Jedenfalls: Die Baugenehmigung ist endlich da! Herzlichen Dank an alle für’s Daumendrücken und für die guten Wünsche. Jetzt wird es langsam so richtig spannend. Ich kann es noch gar nicht glauben, dass wir in 2009 endlich ein eigenes Häuslein haben werde und ich eine eigene Werkstatt.

Ich hoffe wirklich schwer, dass die Schneeschaf-Fans mir treu bleiben werden, auch wenn ich vielleicht nicht so oft oder über einen gewissen Zeitraum vielleicht gar nicht färben kann. Ehrlich gesagt, ist mir immer noch nicht klar, wie wir das alles organisiert bekommen sollen. Aber vermutlich wird es genau wie bisher sein: Immer schön eines nach dem anderen und nicht gleich versuchen den Berg an einem Tag zu überschauen, geschweige denn zu besteigen. – Ich bin ja Mrs. Ungeduld in Person, aber solche Dinge lehren einem Langmut.

Mit meinen Weihnachtsgeschenken bin ich – fürchte ich – eklatant im Rückstand, versuche aber auf der langen Geraden noch aufzuholen. Außerdem werde ich dieses Wochenende versuchen, wenigstens eine Plätzchensorte auf die Reihe zu bekommen. Für ein recht „häusliches“ Wesen wie mich sind das eigentlich unhaltbare Zustände aber auch hier lerne ich gerade Gelassenheit. Was hat mein Chef mir heute gesagt: „Man muss sich immer vorstellen, was einem schlimmstenfalls passieren kann.“ – Ich muss überall Plätzchen schnorren und einen Haufen Lebkuchen essen. Damit kann ich leben.

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