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Archive for the ‘Küche’ Category

Die ersten …

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Elisenlebkuchen aus dem Buch “Weihnachtsbäckerei” von Bernd Siefert. Auf die Rezepte des Konditorenweltmeisters aus Michelstadt ist verlass. So superleckere Lebkuchen sind mir noch nie gelungen. Leider war die einfache Rezeptmenge viel zu wenig, um auch nur annähernd den zweiten Advent zu überstehen. Also wurden gleich zwei Maßnahmen ergriffen: 1. Es wurde gleich noch ein zweite Portion Teig angerührt.

2. Ein Schild wurde in der Speisekammer aufgehängt:

 

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Der Herbst ist lecker!

Also ich finde, bei dem trüben, kalten Wetter, ist es in der Küche immer besonders heimelig. Für uns war bei der Hausplanung von vorneherein klar: Die Küche ist der wichtigste Raum im ganzen Haus, hier findet das meiste Leben statt. Und da die besten Partys ohnehin immer in der Küche enden, ist bei uns Wohn- Ess- und Küchenbereich einfach alles eins.

Jetzt im Herbst, wenn es so richtig nass, kalt und windig ist draußen ist es doppelt so schön, ein paar leckere Muffins im Ofen oder eine Maronencremesuppe auf dem Herd zu haben. Außerdem haben jetzt besonders leckere Sachen Saison und wer Glück hat, kann sie direkt aus dem eigenen Garten holen.

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Und weil ich so eine kleine Küchenhexe bin, teile ich gerne ein paar von meinen Lieblingsrezepten mit euch.

Das Folgende kann ich z. B. sehr zu einem leckeren Wein empfehlen. Herr Schneeschaf hätte es am liebsten am nächsten Abend gleich noch mal gegessen. Ich muss mich allerdings für einige “aus dem Handgelenk-Mengenangaben” entschuldigen. Da ich mir viele Rezepte selbst ausdenke, gibt’s einfach nichts Genaueres, aber jeder, der ab und an mal kocht, kommt damit bestimmt klar. 😉

 

Schneeschafs Herbstfladen

Zutaten

für den Hefeteig:

120g Weizenmehl
80g Roggenmehl Type 997
1/2 Würfel Hefe
1 Prise Zucker
einen Schuss Olivenöl
einen Schuss dunklen Balsamico-Essig
1 TL Salz
lauwarmes Wasser

für den Belag:

70 – 80g Ziegenfrischkäse
je nach Wunsch etwa 100g
saure Sahne, Schmand oder Créme fraîche
etwas Milch
1 kleine bis mittelgroße Zwiebel
1 kleine Birne
Pilze, je nach Wunsch
Serrano Schinken
geriebener Käse, z. B. Gryére

 

Zubereitung

Die Hefe in ein wenig lauwarmes Wasser bröckeln, eine Prise Zucker hinzugeben und warten bis Bläschen aufsteigen. Die beiden Mehlsorten, je einen Schuss Olivenöl und Balsamico-Essig und einen TL Salz hinzugeben und am besten in der Küchenmaschine beginnen den Teig zu kneten. Jetzt nach und nach nur so viel lauwarmes Wasser hinzugeben, bis der Teig die richtige Konsistenz hat. Es ist nicht so schlimm, wenn er noch ein wenig zu klebrig ist, erfahrungsgemäß geht er dann einfacher und wenn man ihn später bearbeiten möchte, kann man immer noch Mehl dazugeben. (Darum knete ich Hefeteig auch gerne zunächst in der Küchenmaschine.)

Jetzt kann der Teig erst mal eine Weile in Ruhe gehen, wenn es in der Küche nicht so gemütlich warm ist und der Teig sich ein wenig schwer tut “in die Puschen zu kommen”, schalte ich den Backofen bei der geringsten Temperatur (so das der Ofen gerade angeht, ca. 40-50 Grad) auf Ober-/ Unterhitze und verschaffe ihm so ein warmes Plätzchen.

Wenn der Teig seine Größe verdoppelt hat, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, evtl. mit etwas Mehl bepudern und mit den Händen zu einem flachen, ruhig unregelmäßigen Fladen drücken. (Teigrolle geht je nach Randhöhe des Blechs natürlich auch, aber mit den Händen macht es mehr Spaß und schaut rustikaler aus.

Ziegenkäse und saure Sahne (oder Schmand / Créme fraîche) mit etwas Milch glattrühren und auf den Fladen streichen. Zwiebel, Birne und Pilze in feine Scheiben schneiden und den Fladen damit belegen. Dann den Serrano Schinken ein wenig zerrupfen und ebenfalls drauflegen. Pfeffer aus der Mühle und geriebenen Käse obendrauf und ab damit in den vorgeheizten Ofen. (Bei mir bei knapp 200 Grad bei Ober- / Unterhitze … wie lange habe ich leider nicht aufgepasst … sorry, aber man sieht ja, wenn’s fertig ist. 😉 )

Und ich verspreche: Beim nächsten mal (und das ist sicher bald) denke ich auch daran ein Foto zu machen, das reiche ich dann nach.)

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Ein Hoch auf Friedhelm!

Seit Friedhelm bei uns lebt, sehe ich glühendheißen Sommertagen mit deutlich mehr Gelassenheit entgegen. Nein! Friedhelm ist kein oberkörperfreier Colamann mit einer Kiste eisgekühlten Getränks auf der Schulter; Friedhelm ist unser Kühlschrank. Keine Sorge, wir gehören nicht zu der Sorte Menschen, die allen Gegenständen im Haus einen Namen geben müssen und für ihren fahrbaren Untersatz mindestens drei verschiedene Kosenamen benutzen. Aber Friedhelm hat eine eigene Persönlichkeit und hat auf jeden Fall einen Namen verdient, ist er doch deutlich mehr, als ein seelenloses Elektrogerät.

 

Abends beispielsweise, wenn Ruhe eingekehrt ist in der Schafgasse und unser Spross mehr oder minder friedlich in seinem Bettchen schlummert, scheint es unserem silbrigen Mitbewohner regelmäßig ein wenig langweilig zu werden. Dann macht er Eiswürfel. Man hört ihn werkeln und rumoren, Wasser zapfen und unter Anstrengung Eiswürfel in den eigens dafür vorgesehenen Behälter werfen. Manchmal macht er auch Geräusche als würde er Möbel umher rücken und besonders lustig ist es, wenn man das Gefühl hat, er würde all’ die kleinen Eiswürfelchen in seinem großen Bauch zu einem Turm aufbauen. Wenn dann einer von uns noch einmal Eis braucht, haben wir fast ein schlechtes Gewissen und meinen förmlich zu spüren, dass er ein wenig genervt “die Augen verdreht”. Nicht das ihr mich missversteht, Friedhelm ist keine Geräuschbelästigung, es macht ihn einfach irgendwie sympathisch.

 

Und auch sonst ist er toll. Er kann viele leckere Sachen in seinem großen Bauch aufbewahren und macht crushed ice, wenn wir Bens abendliche Milch für seinen Brei, ob des schier unerträglichen Hungers, möglichst rasch im kalten Wasserbad abkühlen müssen. (Ich könnt’ ihm dafür manchmal fast seinen stählernen Bauch knutschen.) Und grad… grad habe ich ihm ein paar seiner mühevoll hergestellten Eiswürfel stibitzt – für was Kaltes zu trinken.

 

Also ein Hoch auf Friedhelm!

 

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Verpackungseinheit

Was um alles in der Welt soll ein “normaler” Mensch mit einer solchen Menge an Chili anfangen, wenn diese den Schärfegrad 8 – in Worten ACHT! -  haben?

 

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Wer mich kennt weiß, das ich bei scharfem Essen nicht gerade zimperlich bin aber von diesen so niedlich aussehenden Teilen, benötigt man gefühlt eine Schote auf einen 10-Litereimer Chili Con Carne.

 

Nadel, Faden und Einweghandschuhe liegen bereits bereit. Die scharfen Kerle werden jetzt zum Trocknen aufgehängt und anschließend zu Chiliflocken verarbeitet.

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Frau Holle

Keine Sorge, ich bin nicht etwa versehentlich in der falschen Jahreszeit gelandet oder an den Polarkreis umgezogen. Ganz genau genommen geht es auch weniger um die federbettenschwenkende Dame aus dem grimmschen Märchen, sondern um die “alte” Frau Holle, die germanische Göttin Hulda, Holda oder auch Holla.

 

Der Holunder wurde lange Zeit als “Baum” (eigentlich ist es ja ein Strauch) dieser alten Schutzgöttin verehrt und in vielen ländlichen Regionen war es noch lange Zeit wichtig, einen Holunder zum Schutz von Haus und Hof auf dem Grund zu haben. Er wurde mit Respekt behandelt und niemandem wäre es in den Sinn gekommen, einen Holunder einfach so zu fällen. Oft wachsen diese Sträucher an alten Schuppen oder Ställen. Und so war es auch bei uns. Hinter dem alten Hühnerstall hatte er sich ein Plätzchen gesucht.

 

Hier seht ihr ein (doch tatsächlich Frau Holle-mäßiges) Bild vom alten Hühnerstall im Januar 2009; im Hintergrund kuschelt sich der Holunder an die Seitenwand.

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Ich hatte schon ein wenig Angst, er würde es uns übel nehmen, wenn wir ihm “seinen” Hühnerstall quasi unter dem Hintern abreißen und so ein klein wenig abergläubisch war ich dann auch. Unser neues Haus wird gebaut und Frau Holles Baum geht anschließend ein? – Das war eine etwas gruselige Vorstellung.

 

Jetzt ist es Juni 2010 und seht selbst:

 

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Unserem “Schutzbaum” geht es also prächtig und seine Blüten duften herrlich. Und einmal ganz davon abgesehen, dass Frau Holle uns offenbar wohlgesonnen ist, hat so ein Holunder im Garten noch viel mehr Vorteile.

 

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Die Blüten sind nicht nur sehr hübsch und duften herrlich, sie sind auch sehr lecker, als Sirup zum Beispiel. Der nagelneue “alte” Erntekorb wurde also mit Holunderblüten eingeweiht.

 

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Gut 50 Dolden habe ich gesammelt und der Strauch hing so voll, dass ich nicht einmal eine Leiter dafür brauchte. Die Dolden wanderten zusammen mit Wasser, Zucker, Zitronensäure, Zitronen- und Orangenscheiben in einen großen Topf.

 

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Nach drei Tagen geduldigem Warten wird alles durch ein feines Mulltuch abgegossen und noch einmal kurz aufgekocht und schon hat man dann den Sommer in Flaschen eingefangen. Und so hat Frau Holle, auf ganz verschlungenen Wegen, eben doch so einiges mit dem Sommer zu tun.

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Mammut war aus!

Darum gab es dieses Wochenende …

 

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Gemüsebrei aus Kürbis, Fenchel und Kartoffeln. Nein, nicht die ganze Portion, so viel isst er nun auch wieder nicht. Das war zum Einfrieren. 😉

 

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Bagels für die Eltern

 

Und am Sonntagabend wurde unsere neue “Tarte Tatin”-Form eingeweiht. Mit Zucchini, Auberginen, Ziegenkäse und einem sehr leckeren Parmesanteig drunter …äh … drauf … also … Also erst drauf, dann drunter, wie es sich eben gehört, bei diesem verkehrt herum backenden Gebäck. Wie sich herausgestellt hat, war die körperliche und moralische Stärkung der Eltern auch nötig. Die Nacht war mal wieder reichlich unruhig. Das Kind schläft natürlich jetzt. Ich natürlich nicht.

So schleiche ich mich derweil in mein Studio und werkel an meiner ersten Patchworkdecke weiter. Jetzt ist das Quilten an der Reihe und das habe ich noch nie gemacht. Alleine schon der Obertransportfuß der Maschine sieht ein wenig furchteinflößend aus außerdem ist so eine Decke mit Volumenvlies dazwischen ein ziemliches Monstrum und ich fühle mich entsprechend “gehemmt”. Kinderklamotten sind irgendwie übersichtlicher.

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Freitagsfreude

Rosa Tasse mit leckerem Caotina-Kakao und das Vorhaben leckere Bagels zu backen.

 

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