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Archive for the ‘Näherei’ Category

Der passende Rahmen

Und wenn man dann so eine Decke mit Schrägband einfassen will, muss man einen ganzen Haufen davon nähen. Und wenn ich Haufen sage, dann meine ich auch Haufen.

 

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Und worauf ich mich besonders freue: Das Ganze dann hinten von Hand anzusticheln. Ich glaube, dafür brauche ich eine ganze Menge langweiliger Fernsehsendungen – aber das sollte bei dem Angebot ja kein Problem sein.

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Quilten für (blutige) Anfänger

Ich muss schon zu geben, dass ich das Nähen schmerzlich vermisse, seit ich so viel weniger Zeit dafür habe. Garne Färben macht mir viel Spaß, keine Frage, aber die Näherei fehlt mir ziemlich. Gerade im Moment habe ich 1000 Ideen und Projekte im Kopf – aber leider immer nur noch zwei Arme und nur 24 Stunden am Tag, von einem quirligen Kleinkind mit unbändiger Neugierde mal ganz zu schweigen.

 

Da es aber für den Winterlook unseres Sofas schon schöne rotweiß karierte Kissenbezüge gab, musste jetzt ganz dringend eine passende Decke her und die ist gerade in Arbeit:

 

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Eine ziemlich schlichte Angelegenheit. Auf der einen Seite ist der gleiche Stoff, den ich auch für die Kissen verwendet habe, der Rückseitenstoff ist mit Blumenmuster aus dem gleichen schwedischen Möbelhaus. Ebenfalls aus dem Möbelhaus ist die “Füllung”. Ich hatte keine richtige Quilt-Wattierung zuhause und außerdem keine Lust viel Geld auszugeben. Bei unseren schwedischen Freunden gibt es eine ganz dünne Bettdecke (Mysa Gräs) für schlappe 2,49 Euro und die kam dazwischen. Heute Nachmittag wurde das Ganze dann praktisch quadratisch gequiltet. Bei der Gelegenheit steigt dann mein Respekt vor den Leuten, die solche richtigen Wahnsinssquilts machen dann gleich noch mal ins unermessliche. Ich habe da schon Mühe mit dem ganzen Deckengewurstel und geraden Nähten. Das Ganze dann noch frei Hand zu machen (oder gar so eine ganze Decke komplett mit der Hand zu quilten) treibt mir richtiggehend den Angstschweiß auf die Stirn.  Im Moment bin ich erst mal froh, wenn unsere Winterdecke mit Band eingefasst ist und ich mich darunter verkrümeln kann. Das Wetter ist ja danach.

 

Und auf diesem Bild seht ihr, was mit kleinen, frechen Mäusen passiert, die in Mamas Nähzimmer ihre Finger nicht von Nähmaschinen und gefährlichen Werkzeugen lassen können:

 

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Michel lässt grüßen

Nein, ich weiß … der Schnitt heißt eigentlich “Bjarne”. Aber nachdem ich dieses Hemd hier genäht habe …

 

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… wird er in meinem Kopf irgendwie immer “Michel” heißen. Da wird Langen mal eben schnell zu Lönneberga auch wenn ich noch nicht weiß, wo ich die passende Mütze dazu herbekomme.

 

Michel war ein Lausejunge
aus ’nem Dorf in Schweden,
nichts als dumme Streiche
hatte er im Sinn.
Unter seinen Streichen litten
Vater, Mutter, Ida,
auch die brave Lina
und auch die Lehrerin.

Sing dudeldei, sing dudeldei,
der Michel war bekannt,
sing dudeldei, sing dudeldei,
bekannt im ganzen Land.
Sing dudeldei …

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Mathilde modelt “Langeneß”

Und dafür durfte sie sogar in den Garten. Die Sonnenstrahlen  mussten doch unbedingt genutzt werden. Wie ihr seht, bin ich weiter unverdrossen und nähe “Sommerfummel”. Da lass’ ich mich gar nicht beirren. Der Schnitt ist einfach klasse und bietet superviele Gestaltungsmöglichkeiten. Ich habe ihn, wie in der Anleitung vorgeschlagen, eine Nummer größer genäht, damit er schön auf der Hüfte sitzt und nicht so in der Taille, das geht bei einem A-Linien-Schnitt natürlich prima. Den Schnitt “Langeneß” gibt es bei “farbenmix”. Das Shirt ist von “Hans & Moritz”, nicht dass ihr denkt, ich hätte das auch noch gemacht. Aber Mathilde ist so lila, wenn sie “nackt” ist und das stört manchmal die Optik ein wenig.

 

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Der kleine Piepmatz unten links ist aus der gleichnamigen Stickdatei von Smila. Ich mag die Motive unheimlich gerne und habe sie schon ein paar mal verwendet. Leider kann man das auf dem Foto nicht so gut erkennen, ich hätte noch mal eine Nahaufnahme machen sollen.

Mittlerweile klappt die Reißverschlusseinnäherei auch richtig gut und treibt mir nicht mehr so die Schweißperlen auf die Stirn. Ich habe mir aus mehreren Methoden eine für mich passende zusammengezimmert und die funktioniert bisher wirklich brauchbar. Im Grunde mache ich es, wie in vielen Anleitungen beschrieben, also den Teil in den der Reißverschluss hineinkommt mit großen Stichen zusammennähen, Nahtzugaben auseinanderbügeln und Reißverschluss mit Tesa auf dem Schlitz fixieren; nur dann trenne ich gleich die oberen fünf bis sechs Zentimeter gleich wieder auf, damit ich den Schieber bewegen kann. Bei mir funktioniert nämlich das so locker beschriebene “Reißverschluss knappkantig absteppen” auch mit dem allerpfiffigsten Füßchen nicht. Wenn mir das noch einer erklärt, wie das gehen soll, bin ich echt beeindruckt. 😉

Ich wünsch euch einen schönen, sonnigen Feiertag morgen!

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El Porto

Zu sagen, ich hätte Respekt gehabt vor diesem Projekt, wäre deutlich untertrieben. Ganz ehrlich gesagt, habe ich gar nicht geglaubt, dass ich es hinbekommen würde. Aber zu meinem großen Erstaunen – es hat geklappt und sogar ohne größere Katastrophen. Zwischendurch sah ich sie zwar immer wieder mal am Horizont auftauchen, aber dann lösten sie sich doch immer rechtzeitig in Wohlgefallen auf und am Ende fügte sich auf wundersame Weise alles prima zusammen.

Ich wollte schon eine Weile unbedingt so ein Teil nähen, habe mich aber nicht getraut. Der Grund, warum ich dann doch beherzt zur Schere griff, war (wie schon so oft) mein Sohn. In einigen Wochen fahren wir in unseren allerersten gemeinsamen Urlaub und als Taschenfetischistin bin ich einfach der Ansicht, so ein Kind kann unmöglich ohne eigene Reisetasche in seinen allerersten Urlaub aufbrechen. 😉 Den Schnitt hatte ich da und nach einer Weile in den Vorräten kruscheln war auch der passende Stoff gefunden. Es gab also keine Ausreden mehr. Natürlich musste die Tasche mit Futter genäht werden, wenn schon, denn schon – da bin ich pingelig und ich finde, wenn man sich schon die Arbeit macht, dann soll das fertige Stück auch innen ordentlich aussehen.

Mit einem dicken Sofakissen ausgestopft, schaut das gute (eigentlich sonst unfotografierbare Stück nun so aus:

 

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Ein Blick auf die Seite mit der “Gucklochtasche”, die Seitentasche ist hier ein mal in der Mitte abgesteppt, so entstehen 2 Fächer. Das Band mit dem D-Ring habe ich zusätzlich angebracht, zum Dranhängen von was-auch-immer und das kann dann auch optional in der Seitentasche verschwinden. Die “Medientasche” am Träger hat bei mir kein Knopfloch für Kopfhörer, denn vermutlich wird sie eher zur Schnulleraufbewahrung dienen. Mit dem MP3-Player warten wir noch ein Weilchen. 😉

 

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Die Seite mit der aufgesetzten Reißverschlusstasche. Diese einigermaßen mittig zu platzieren ist nicht wirklich einfach. Ich habe mir mit einem Kuchenteller eine Hilfslinie gezeichnet aber ganz ehrlich und bei aller Pingeligkeit – am Ende sieht man es bei dem Modell sowieso nicht.

 

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Die andere Seite mit den drei abgesteppten Taschen. Prima für Trinkflasche oder einen schnellen Griff auf Sonnencreme & Co.

 

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So und nun noch die “Sicherheitstasche” im Innenfutter.

 

Im Nachhinein würde ich ein paar Dinge anders lösen, aber insgesamt bin ich immer noch erstaunt wie gut es beim ersten Versuch geklappt hat. Das lag allerdings auch nicht zuletzt an der guten “Fotoanleitung”, die man auf der farbenmix-Seite downloaden kann. Meine “Hääää???-Momente” haben nie so sonderlich lange angehalten und spätestens beim nochmaligen Durchlesen und anschauen, war’s dann meistens klar.

 

Ein “Anfängerprojekt” (wie immer man das für sich definiert) ist es sicherlich nicht, aber ich kann nur sagen: traut euch! Die Anleitung ist wirklich gut und die Mühe lohnt sich. Den Schnitt gibt es bei farbenmix, die Stickdateien bei huups.

 

Einen wunderbaren, sonnigen Tag euch allen!

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Kingsize

Wie bereits mehrfach erwähnt, gehört unser Sohn nicht gerade zu den rundlicheren Babys. Selbst mit Windel hat er noch einen (beneidenswert) schmalen Po. 😉 Darum kam mir dieses Stickmotiv für das Hinterteil der neuen Jerseyhose wie gerufen.

 

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Es ist eben alles eine Frage des Standpunktes. 😉

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Celebrate the boyz!

Beinahe äre es mir noch entgangen, vor lauter Magen-Darm-Geschichten & Co. Dabei finde ich doch aus ganzem Herzen: “Celebrate the boyz!” Von hier stammte die ursprüngliche Idee, und bei Sabine gibt es schon eine Menge wunderbare Sachen zu sehen. Als “Jungensmama” bin ich schon immer etwas traurig, dass die Jungs, was das Nähen von Kinderkleidung angeht, immer noch ganz schön hintenan stehen. Das fängt bei der Auswahl an Schnittmustern an und hört bei Stickdateien und Verzierungen noch lange nicht auf. Zeit zu zeigen, dass es genauso viel Spaß macht für Jungs zu nähen, denn nur wenn die Nachfrage aus dem Markt da ist, wird sich das Angebot auch entsprechend ändern. Hier könnt ihr euch auf der Liste eintragen.

Und ich schaffe es damit vielleicht endlich mal ein wenig aufzuholen und ein paar Sachen zu posten, die ich noch nicht gezeigt habe.

Leider kann man auf dem Bild das gute Stück nur erahnen. Ich bin irgendwie nicht dazu gekommen, es so zu fotografieren, dass man es ordentlich erkennen kann. Dafür gibt es eben ein Bild mit dem süßen Inhalt.

 

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Schnitt aus der “Zwergenverpackung” von farbenmix.

Stickdateien “Wilfried Waschke” bei huups.

 

Also bitte macht mit und tragt euch ein, feiert eure Jungs! Sie haben es genauso verdient. 😉

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