Das Schneeschaf

Gewürzhonig Freitag, 10 Oktober 2008

Gespeichert unter: Küche — schneeschaf @ 7:48

Wer, wie ich, Gewürze liebt (und vor allem die winterlichen) hat vielleicht Spaß an dieser Idee:

Den Lieblingshonig besorgen und etwas davon in ein schönes Glas abfüllen, etwas Platz im Glas lassen, sonst gibt es beim Rühren Wutzerei. Anschließend nach Belieben Wintergewürze wie Zimt, gemahlene Nelken und Piment hinzugeben. Wenn man nicht lange überlegen will, schmeckt es auch nur mit Zimt superlecker oder man nimmt einfach fertig gemischtes Lebkuchengewürz. Auf einem frischen Brötchen oder auf einem frischen Roggenbrot mit leckerer Butter darunter ist das einfach prima.

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Die Tasse? Wie was die Tasse damit zu tun hat? Äh na gut – okay. Also hier kommt dann auch noch ein leckeres Glühweinrezept: Rotwein und schwarzen Johannisbeersaft zu gleichen Teilen mischen und erhitzen (nicht kochen!) dann einen riesigen Teelöffel von dem Gewürzhonig rein umrühren, aufs Sofa setzen, Strickzeug schnappen und genießen. Achtung zu viel davon ist nicht für komplizierte Lacemuster geeignet. ;)

 

Man lebt nicht nur vom Brot allein. Sonntag, 13 Januar 2008

Gespeichert unter: Küche — schneeschaf @ 5:45

Das mag ja sein, manchmal kommt einem die Vorstellung allerdings gar nicht so schrecklich vor. Zumindest, wenn das Brot so lecker ist, wie dieses hier.

Würziges Brot0003 

Hier für alle backfreudigen das Rezept:

1/2 Würfel frische Hefe
300 ml warmes Wasser
500g Weizenmehl
einen guten Schuss Olivenöl
etwas Balsamicoessig (so ein bis zwei EL)
1-2 TL Salz
2-3 TL Baharat
je nach Geschmack und Größe 1/2 oder etwas mehr frische Paprika in feine Stückchen geschnitten.

Aus den Zutaten einen Hefeteig herstellen, die Paprikastückchen (man kann auch noch Maiskörner dazugeben) am Schluss erst unterkneten. Den Teig so lange gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat und schön fluffig ist.

Der Teig ergibt zwei Laibe und in meinem Ofen haben sie bei ca. 200 Grad ca. 20 bis 25 Minuten gebraucht. Wer mag kann die Laibe vor dem Backen noch mit etwas Olivenöl bepinseln, dann schauen sie so aus:

 Würziges Brot0000

Das Brot ist prima zu einem frischen Salat
z. B. aber man kann ja schon mal ein wenig vom Sommer träumen und es für die nächste Grillparty mit einplanen, oder?

Viel Spaß beim Backen und Vernaschen!

 

Schafige Weihnachtsplätzchen Montag, 10 Dezember 2007

Gespeichert unter: Küche — schneeschaf @ 8:49

Also wenn ich nicht gerade Wolle färbe oder sonst irgendeinen Unsinn im Kopf habe, bin ich durchaus zu nützlichen, häuslichen Tätigkeiten zu gebrauchen. So etwas wie Plätzchen backen zum Beispiel. Es hat ja keiner gesagt, dass sie nichts mit Wolle, Schafen oder ähnlichem zu tun haben dürfen, oder ?

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Hier sieht man einen Teil meiner weihnachtlichen Schafherde, in halbfertigem Zustand. Die Honiglebkuchenschafe sind hier schon mit einer Mischung aus Marzipan und Hagebuttenmarmelade „bewollt“ – fehlt noch der Schokoguss. Ich habe in diesem Jahr nur schwarze Schafe, weil ich keinen weißen Guss hatte. Macht aber nichts, sie sind trotzdem einfach superschafiglecker.

 

Gebacken kriegen Freitag, 23 November 2007

Gespeichert unter: Küche, Nicht kategorisiert — schneeschaf @ 5:47

51qnwi5d-al_aa240_.jpgHier ein Buchtipp für alle, die wie ich gerne in der Küche herumpusseln und auch außerhalb adventlicher Backanfälle nach leckeren Rezepten suchen. Ich habe nicht danach gesucht, das Buch ist mir quasi aus dem Regal entgegengesprungen, obwohl ich wirklich gestehen muss, dass mir das Cover überhaupt nicht gefällt. – Aber darauf kommt es ja nicht an. Hier zählt tatsächlich der „gehaltvolle Inhalt“ und der ist absolut nicht zu verachten. Ein klein wenig nervt auch das etwas übertriebene Schwadronieren über die Vorzüglichkeit der amerikanischen Backkunst (das löst beim stolzen Europäer einfach leichte Trotzreaktonen aus, das muss man uns nachsehen).

Ganz besonders trifft das zu, wenn es um Käsekuchen geht, wo doch meine Mutti den allerbesten Käsekuchen der ganzen Welt backt. Da liest man nur leicht wiederstrebend, dass sich ja der Amerikanische Käsekuchen schon alleine ganz deutlich von allen anderen abhebt, weil die Amerikaner grundsätzlich Doppelrahm-Frischkäse nehmen und Quark nicht mal kennen. – Da wird man kurz widerborstig und denkt: „Okay …. wie war das mit den Ernährungsproblem in euerm Land?“ Vielleicht ist das aber auch nur Neid. Ich werde sicherlich bald mal ein Käsekuchen-Rezept aus diesem Buch erproben und mich eines Besseren belehren lassen.

Alles in Allem sind die Rezepte in diesem Buch derartig verlockend, dass man über diese Details großzügig hinwegblicken kann. Die Pancakes sind bereits getestet und angereichert mit Apfelstückchen für „sehr gut“ befunden worden.

Bevor ich mich weiter durch das Buch probieren kann, sind nun aber erst einmal die Weihnachtsplätzchen und Lebkuchen dran.