Wer, wie ich, Gewürze liebt (und vor allem die winterlichen) hat vielleicht Spaß an dieser Idee:
Den Lieblingshonig besorgen und etwas davon in ein schönes Glas abfüllen, etwas Platz im Glas lassen, sonst gibt es beim Rühren Wutzerei. Anschließend nach Belieben Wintergewürze wie Zimt, gemahlene Nelken und Piment hinzugeben. Wenn man nicht lange überlegen will, schmeckt es auch nur mit Zimt superlecker oder man nimmt einfach fertig gemischtes Lebkuchengewürz. Auf einem frischen Brötchen oder auf einem frischen Roggenbrot mit leckerer Butter darunter ist das einfach prima.
Die Tasse? Wie was die Tasse damit zu tun hat? Äh na gut – okay. Also hier kommt dann auch noch ein leckeres Glühweinrezept: Rotwein und schwarzen Johannisbeersaft zu gleichen Teilen mischen und erhitzen (nicht kochen!) dann einen riesigen Teelöffel von dem Gewürzhonig rein umrühren, aufs Sofa setzen, Strickzeug schnappen und genießen. Achtung zu viel davon ist nicht für komplizierte Lacemuster geeignet.

Hier ein Buchtipp für alle, die wie ich gerne in der Küche herumpusseln und auch außerhalb adventlicher Backanfälle nach leckeren Rezepten suchen. Ich habe nicht danach gesucht, das Buch ist mir quasi aus dem Regal entgegengesprungen, obwohl ich wirklich gestehen muss, dass mir das Cover überhaupt nicht gefällt. – Aber darauf kommt es ja nicht an. Hier zählt tatsächlich der „gehaltvolle Inhalt“ und der ist absolut nicht zu verachten. Ein klein wenig nervt auch das etwas übertriebene Schwadronieren über die Vorzüglichkeit der amerikanischen Backkunst (das löst beim stolzen Europäer einfach leichte Trotzreaktonen aus, das muss man uns nachsehen).